Das eine gefällt uns, das andere weniger, das dritte vielleicht nicht. Manches berührt uns, anderes finden wir weniger schön oder einfach gar nicht gut. Was auch immer uns begegnet, stets stellen wir diese eine erste Frage: Wie finde ich das? Wie wirkt das auf mich? Im Lateinischen verbirgt sich dahinter das Wort „qualis“: „wie beschaffen“ etwas ist.
Wer über Qualität spricht, urteilt: a posteriori, also auf der Basis von Erfahrungen, oder a priori, also unter den Bedingungen der Erfahrung oder aus diesen abgeleitet. Gewertet wird über die Welt, wie sie ist, aber auch über die Ideen von Welt, wie sie sein könnte: Wie könnte das, was heute vielleicht schon ganz gut ist, in Zukunft noch besser sein? Architektur zum Beispiel. Oder Werkstoffe.
Was ist das eigentlich, architektonische Qualität? Wann ist Architektur gut – und was macht diese Güte aus? Wie schafft man Qualität, Wertigkeit und Werte? Was können wir tun, um den eigenen, ganz persönlichen Qualitätsansprüchen, aber auch den allgemein festgelegten Anforderungen an das Bauen zu genügen? Über welche Qualitäten sollten die Materialien – und natürlich auch der Beton – verfügen? Wir fragen Planer und Architekten, Betonbauer, Handwerker, Materialprüfer und Qualitätsmanager. betonprisma „Qualität“. Im Oktober 2013.
betonprisma erscheint zweimal jährlich.
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